Samstag, 14. Juli 2007

Tönning

Weiter gings nach Tönning - immer mit der Bahn und meinem große Rucksack. Von Boostedt nach Neumünster mit einer Privatbahn, von Neumünster nach Husum mit der Deutsche Bahn und von Husum nach Tönning wieder eine andere Privatbahn. Und das mit der BahnCard, die nur zu 25% zählt, obwohl ich eine Bahncard 50% habe.

Es macht mir trotzdem Freude mit diesen moderen Schienenbussen (die Privatbahnen haben Dieselloks) durch die grüne Landschaft zu gleiten. Und da es viel regnet, kann man eigentlich nichts besseres machen, als Bahn fahren. Nur Kaffe müßte es an Bord geben und ein Raucherabteil!

Marktplatz und die Kirche, wo meine Eltern getraut wurden


Der Eingang der Kirche

Warum Tönning? Weil da meine Mutter geboren ist und ich als kleines Kind ein paar Mal bei meiner Großmutter zu Besuch war. Das war so in den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Seit dem hat sich nicht wirklich etwas geändert. Außer: Es gibt keine Krabben mehr und es gibt keine Fischkutter mehr. Die Boote, die da noch liegen sind entweder Nostalgie oder Freizeitschiffe. Für die Fischer mit ihren relativ kleinen Booten lohnt sich der Fischfang nicht mehr, sie kommen gegen die großen Pötte nicht an. Jetzt versucht Tönning sich als Tourismusort zu profilieren. Es gibt ein Schwimmbad, ein Wattmuseum, Campingplatz. Was wirklich immer wieder erfrischend ist, ist die klare Luft. Die tut richtig gut.


So sahen die Krabbenkutter aus,
die bis vor 20 Jahren noch raus zum Fang fuhren

Der Hafen bei Regen und Ebbe

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